Herstellung |
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| Liapor
generellHerstellung |
Liapor
kommt von Lias:
Vor rund 150 Millionen Jahren - erdgeschichtlich das Lias-Zeitalter genannt - haben sich
im Jurameer organische Ablagerungen gebildet, die heute in den Lias-Tongruben abgebaut
werden. Dieser Rohton eignet sich dank seines Gehalts an fein verteilten organischen
Bestandteilen besonders gut zur Herstellung hochwertigen Blähtons.
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Aus Rohton wird Blähton:
Der Lias-Rohton wird getrocknet, zu Granuliermehl gemahlen und unter Wasserzugabe zu
Kügelchen geformt. Diese werden in einem Drehofen auf ca. 1'200o Grad erhitzt, wodurch
sie sich auf ihre fünffache Grösse aufblähen. Das gleich nachfolgende Brennen der
geblähten Tonperlen beschliesst den Prozess. Grösse, Gewicht und Festigkeit der
Liapor-Tonkugeln lassen sich genau steuern.
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Von Natur aus hochwertig:
Ausschliesslich bestehend aus gebranntem Ton, ist Liapor-Blähton ist ein rein keramisches
Produkt. Die Natürlichkeit des Rohstoffes wird während des ganzen Verarbeitungsprozesses
zu Liapor-Tonkugeln voll gewahrt.
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Sortierung
und Weiterveredelung:
Nach der Herstellung der Liapor-Blähtonperlen werden diese für verschiedene Bedarfs- und
Weiterverarbeitungszwecke nach Grössen sortiert resp. kalibriert und weiter verarbeitet. |
Rundkorn/Vollkorn:
Nach Herstellung variieren die Grössen des Rundkorns von ca. 4 bis ca. 16 mm Durchmesser.
Es erfolgt Sortentrennung in die folgenden Körnungsklassen: |
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| Rundkorn/Vollkorn |
| Sorte/Typ |
Durchmesser
[mm] |
| F3 |
4/8 |
| G3 |
8/16 |
| F6,5 |
2/10 |
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Durch
grobes Brechen der Liapor-Tonkugeln ergibt sich ein leichtes Granulat, Liadrain genannt,
welches wiederum in Körnungsklassen eingeteilt wird. |
| Brechkorn |
| Sorte/Typ |
Durchmesser
[mm] |
| F3 |
2/4 |
| G3 |
4/10 |
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Sand:
Durch weiteres, feineres Brechen wird der Liapor-Sand gewonnen. Ihn gibt es (feucht oder
trocken) unter den Bezeichnungen SL in der Körnung von 0/2 mm und SK in der Körnung von
0/4 mm. |
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